Beschreibung des Dengue-Fieber

Aufgrund der hohen Fallzahlen finden Sie nachstehend eine kurze Übersicht zum Thema "Dengue":

Erste schriftliche Hinweise auf Dengue-Fieber finden sich im Jahr 1780.
Beschrieben wird eine unangenehme, aber nicht lebensbedrohliche Erkrankung der Tropenreisenden, die sich in Asien, Afrika und Nordamerika ausbreitete.
Dengue ist derzeit die häufigst durch Mücken auf Menschen übertragene Infektionskrankheit.
Als wesentliche Ursache für den dramatischen Anstieg der weltweiten Dengue-Neuerkrankungen werden v.a. unkontrolliertes Bevölkerungswachstum und fortschreitende Urbanisation in den betroffenen Regionen angesehen.
Da die Mücke in nicht zerrottenden Kunststoffabfällen (Dosen, Becher, Autoreifen) ideale Brutstätten vorfindet, ist das Problem in Ballungszentren in den Tropen besonders verbreitet.
Während die Erstinfektion zumeist harmlos verläuft, ist das relative Risiko, ein schweres Dengue-Syndrom zu entwickeln, bei einer Sekundärinfektion mit dem Virus etwa 100-fach höher als bei einer Primärinfektion.
Da es in Europa derzeit keinen verfügbaren Impfstoff gibt und auch keine Medikamente zur Prophylaxe zur Verfügung stehen, ist nur der Mückenschutz effektiv.
Die wesentliche therapeutische Maßnahme beruht nach den aktuellen WHO-Leitlinien auf einer kontrollierten Zufuhr von Flüssigkeit, Elektrolyten und Kohlenhydraten. Eine medikamentöse Therapie steht nicht zur Verfügung.
Schmerzzustände sollten mit Paracetamol behandelt werden und nicht mit Acetylsalicylsäure oder Ibuprofen.